logo-besel

Telefon: +49 - 83 62 - 50 54-0

E-Mail: info@besel-schwaeller.de

Dieses Projekt wird vom Freistaat Bayern aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

  • Besel & Schwäller Schaltanlagenbau GmbH – Auf in die nächste Dimension!
15.04.2019 14:50 Alter: 41 days
Kategorie: Top News

Industrie 4.0: KI – Schlüsselrolle für die Zukunft im Maschinenbau

Der größte Hype der Digitalszene manifestiert sich in der Maschinenbauindustrie.


Besel & Schwäller – Industrie 4.0

Industrie 4.0: KI –Schlüsselrolle für die Zukunft der Maschinenbauindustrie

Neben Voice-Bots und Blockchain regiert die Künstliche Intelligenz (KI) als größter Hype die Digitalszene. Selbst die wirtschaftliche Bedeutung der Technologie ist enorm. Entsprechend signalisiert auch die Industrie eine rasante Verbreitung der KI im Maschinenbau, da ihr Einsatz einen riesigen Produktivitätsgewinn verspricht.

Lernende Systeme als Basis für kontinuierliche Verbesserung.

US-Unternehmer Elon Musk (Tesla), sowie einige Zukunftsforscher, wie Ray Kurzweil vertreten die Überzeugung, dass die KI uns früher oder später überflügeln wird. Der Zukunftsforscher Ray Kurzweil benutze in diesem Zusammenhang den Begriff „technologische Singularität“.

Von den visionären Höhenflügen zum bodenständigen Maschinenbauer.

Nehmen wir als Grundlage ein mittelständisches Maschinenbauunternehmen, das mit KI-Unterstützung altbekannte Probleme,- wie zum Beispiel in der Laser-Stanz-Technik, zu lösen versucht.

Die Industrie selbst sieht die Hoffnung, mit geringerem Aufwand lösbare Herausforderungen effizienter anzugehen. Ziel von dem angesehenen Unternehmen ist beispielsweise, in der Kooperation mit einem Technologie- und Software-Unternehmen, Prozesse und Planungen in industriellen Produktionsumgebungen zu optimieren.

KI macht die Arbeit einfacher und abwechslungsreicher.

Als ein weiteres Beispiel für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz dient, aus dem Vortrag eines leitenden Angestellten eines erfolgreichen Unternehmens beim Handelsblatt-Kongress, die Erkennung von Mustern und Korrelationen basierend auf unstrukturierte Daten, wie Tönen in Kombination mit strukturierten Daten aus den Maschinen, dank einer speziellen Smartphone-App. Den Vorteil dieser Art von Mustererkennung stellte der innovative Mitarbeiter durch deren Verknüpfung dar, der den Aufwand der Fehlererkennung und Problemidentifizierung verringert.

Lernende Systeme bilden in naher Zukunft die Basis für kontinuierliche Verbesserung in der Fertigung. Um dies zum Alltag werden zu lassen, benötigt die Künstliche Intelligenz für die Algorithmen einen „Big Data“-Volumen. Da viele Unternehmen, ihre eigenen Daten jedoch nicht zur freien Verfügung in eine Cloud laden wollen, wird als Alternative das Trainieren mit simulierten Daten eine wichtige Rolle spielen. Der „digitale Zwilling“ als virtuelles Abbild einer Maschine oder Anlage.

Basis für künftige Geschäftserfolge.

Anhand der genannten Beispiele erreicht einen die Feststellung, dass Algorithmen Unternehmensabläufe beschleunigen oder gänzlich übernehmen können. KI sollte nicht als „Job-Killer“ angesehen werden, sondern viel eher spielt die Technologie eine zentrale Rolle, Menschen zu einem effektiveren Arbeiten zu verhelfen. Dies trägt zu einer erhöhten Flexibilität und einer rasanten Geschwindigkeit im Unternehmen bei, wobei es an den Unternehmen zum Teil selbst liegt, die Belegschaft fit für den technologischen Wandel zu machen und die Zusammenarbeit von Menschen und Maschine voranzubringen.

Die Zukunft der Arbeitswelt sieht keine Dominanz von Maschine über den Menschen vor. Vielmehr werden intelligente Technologien der Schlüssel für produktive Mitarbeiter, d.h. man kann sich der Routineaufgaben entledigen und solchen mit höherer Wertschöpfung widmen. So wird sich die Grundlage für die Geschäftsmodelle der Zukunft in Richtung Investition in Qualifizierung der Belegschaft richten.


Auf in die nächste Dimension